Historische Stadtführung – Frauengeschichten der Reformation in der Stadt Basel

Datum: Sa, 26.05.2018 16:00 Uhr

Die Stadtführung ist ausgebucht. Es hat leider keine freie Plätze mehr.

Als sich 1529 in Basel die Reformation durchsetzte, war das nicht nur Männersache! Bei Huldrich Zwingli und Martin Luther galt das Priestertum aller Getauften, also auch der Frauen. Durch die Aufhebung des Zölibats wurde das Christsein im Alltag wichtiger, im Beruf und in der Familie. Und im Zuge der Bildungsoffensive der Reformatoren hatten nicht nur Knaben und Männer Anrecht auf Bildung, sondern auch Mädchen und Frauen. Bei der historischen Führung durch die Altstadt hören wir von vielfältigen Frauenbiographien aus der Reformationszeit. Die für Basel bekannteste dürfte Wibrandis Rosenblatt sein, die mit mehreren Reformatoren verheiratet war, so auch mit dem Basler Reformator Johannes Oekolampad. Ihr Konterfei wurde auch auf den sogenannten «Reformationssuppen» von 2017 verewigt und repräsentiert die weibliche Seite der Reformation.

Treffpunkt: 16 Uhr, Hauptportal Barfüsserkirche auf dem Seibi / Dauer: ca. 1.5 Stunden
Unkostenbeitrag für die Führung von CHF 15.- / Im Anschluss fakultatives Nachtessen auf eigene Rechnung im Innenhof des Restaurants Isaak auf dem Münsterplatz.

Wir bitten Sie um Anmeldung für Führung und Nachtessen bis zum 8. Mai 2018 auf dem Sekretariat der Reformierten Kirchgemeinde Münchenstein. Telefon: 061 411 96 74. Falls es freie Plätze hat, können Sie auch ohne Anmeldung spontan dazu stossen.

Wir freuen uns, Sie an dieser ökumenischen Veranstaltung zur Reformations-Dodekade zu begrüssen!

Im Namen der Katholischen Pfarrei und der Reformierten Kirchgemeinde,
Pastoralassistent Matthias Walther, Margrit Rolli und Pfarrerin Tabitha Walther

Flyer Stadtführung 26. Mai 2018 (PDF)