Kirche ist für mich …

In einer Interviewreihe kommen wir mit Personen aus unseren beiden Pfarreien über ihre Erfahrungen und ihr Bild von Kirche und Pfarrei ins Gespräch. Unser erstes Interview durften wir mit Monika Boutry führen. Herzlichen Dank.

Seit wann bist du hier in der Pfarrei Arlesheim aktiv?
Ich bin seit 2012 aktiv in der Pfarrei als Lektorin und seit 2017 im Pfarreirat tätig.

 

Wie hast du den Zugang zur Kirche in deinem Leben gefunden?
Ich habe das Glück, dass ich dank meinen Eltern mit dem Glauben aufgewachsen bin und wir in der Familie den Glauben praktiziert haben. Als Jugendliche habe ich dann bewusst Gott erfahren und mich für ein Leben mit Gott entschieden und mich engagiert in Vereinen und Gruppierungen.

 

Welches Erlebnis in der Kirche hat deinen Glauben am Meisten bestärkt?
Mit 14 Jahren habe ich das erste Mal am nationalen Weltjugendtag teilgenommen. Das war für mich der Startschuss in ein aktives Glaubensleben und wie eine Tür, die sich für mich geöffnet hat. Ich habe viele Jugendliche kennengelernt und es gab plötzlich so viele Anlässe und Treffen die ich vorher nicht kannte. Plötzlich war der Glaube so lebendig und in mir wurde der Durst nach mehr geweckt.

 

Immer mehr Menschen wenden sich von der Kirche ab, warum tust du das nicht?
Weil ich mich schon so oft auf meinen Glauben und die Kirche stützen konnte. Ich bin dankbar für alle Früchte, die Gott mir durch die Kirche schenkt.

 

Was bestärkt dich ein Teil dieser konkreten Pfarreigemeinschaft zu sein?
Ich kann mich mit meinen Begabungen einbringen. Ich habe den Wunsch etwas zu bewirken. Nicht unbedingt Veränderungen, aber den Wunsch aktiv mitzuwirken im Garten Gottes. Das war auch der Grund für die Zusage zum Pfarreirat in Arlesheim. Ich möchte mich in meiner Pfarrei engagieren und mithelfen.

 

Muss sich die Kirche deiner Meinung nach Verändern? Wie?
Ich glaube, dass sich keine Grundsätze ändern müssen. Ich wünsche mir sogar, dass die Kirche diese behält.

 

Worin unterscheidet sich für dich die Kirche von anderen Vereinen und Organisationen?
In der Kirche geht es um ein Leben mit Gott. Für mich bedeutet das vielmehr als „etwas erleben“ oder „dabei zu sein“. Vielmehr erfahre ich Freude und Unterstützung, ein Ort wo ich mich zurückziehen kann und die Kirche gibt mir eine Grundlage die mich trägt, ein geistliches „Zuhause“.