«Kirche muss da sein für und mit den Menschen»

Am 22. und 29. März wird am Sonntagmorgen von regioTVplus, dem Kanal, der auch das Gemeinde-TV und das Birsstadt TV ausstrahlt, um 9, 10 und 11 Uhr ein Gottesdienst aus einer Kirche im Pastoralraum Birstal übertragen.

Viele von Ihnen und uns haben diese Da-Sein gerade in diesen Tagen bewusster und intensiver umgesetzt. Ein sorgender und sorgsamer Umgang miteinander wird gepflegt, es wird Freunden und Nachbarn etwas mehr Zeit geschenkt, Gespräche erhalten eine neue Tiefe, Familien entdecken die Kraft des gemeinsamen Betens, Seelsorgende treten intensiver in Kontakt mit v.a. älteren Menschen, die durch die Pandemie zunehmend isoliert werden.

Das sind nur ein paar Anzeichen, wie das Da-Sein für die Menschen spürbar wird, das ausserhalb des gottesdienstlichen Feierns die sorgende Lebendigkeit der Kirche erfahrbar macht. (Beispiele, die nicht Möglichkeiten sind, sondern mir als Erfahrung der letzten Wochen zugetragen wurden.) Nach Rücksprache mit den Präsidien der Kirchgemeinde- und Kirchenräte und einer gründlichen Analsyse der Situation hat das Pastoralraumteam eine Anpassung der Massnahmen bezüglich Ausfall der Gottesdienste beschlossen. Für die beiden kommenden Sonntage (21./22. und 28./29. März) werden wir in den Kirchen des Pastoralraumes kurze «Sonntagsandachten mit Kommunionspendung» anbieten. Sie werden kurz sein (15 Minuten), weil längeres Zusammensein auch ein erhöhtes Risiko beinhaltet. Um den gebotenen Abstand zwischen Mitfeiernden gewährleisten zu können, werden auf den Kirchenbänken die Sitzpositionen markiert. Das schränkt natürlich die mögliche Anzahl von Teilnehmenden ein. Deshalb wird es in den grösseren Pfarreien mehrere solcher Sonntagsandachten geben, weil alle, die mitfeiern möchten, verteilt dazu Gelegenheit haben sollen. Die, die es wünschen, können in diesen Andachten auch die Kommunion empfangen. Zum Schutz von Spender wie Empfänger wird die Kommunion stumm jeweils gereicht, um eine Infektion durch Tröpfchen vorzubeugen. Wir wollen Sorge tragen zueinander und das tun, was wir tun können.

Die Situation ändert sich sehr rasch. Was heute beschlossen wurde, kann morgen ungültig werden. Beachten Sie die aktuellen Hinweise der Pfarreien.

Felix Terrier, Pastoralraumleiter

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