Telefonketten – in Kontakt bleiben

Zu Zeiten des Corona Virus sind Leute erkrankt, befinden sich in der Quarantäne daheim oder wagen sich nicht mehr aus dem Haus. Besuchsdienste funktionieren (nicht) mehr oder müssen aus Vorsichtsmassnahmen abgebrochen werden.

Um mit anderen Menschen trotzdem in Kontakt zu bleiben, bilden Sie Telefonketten. Die Anrufe fördern das Zwischenmenschliche. Mit den Gesprächspartner*innen können Sorgen und Ängste geteilt werden.

Die Idee hinter den Telefonketten ist einfach und basiert auf dem aus der Schulzeit bekannten Klassenalarm: Zu einem vorher bestimmten Zeitpunkt rufen sich die Teilnehmer*innen einer Telefonkette reihum an. Sie erkundigen sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden und tauschen Neuigkeiten aus. Die Grundgedanken werden vom Konzept der Pro Senectute Schweiz übernommen.

Wie geht das konkret?

In der Regel besteht eine Telefonkette aus mindestens drei Personen. An einem fixen Tag pro Woche rufen sich die Teilnehmenden der Reihe nach an und tauschen Neuigkeiten aus. Jedes Mitglied hat so mit zwei weiteren Personen Kontakt. (Person A ruft Person B an. Person B kontaktiert Person C. Person C schliesst die Kette mit einem Anruf bei Person A ab.

Person A ist Ketten-Chef*in und seine/ihre Aufgabe besteht darin, die Telefonkette zu einer von der Gruppe festgelegten Zeit zu beginnen. Bei ihm/ihr sind auch die Notfalladressen hinterlegt, falls jemand aus der Gruppe nicht erreicht werden kann.

Zur Unterstützung liegen Instrumente der Pro Senectute vor, wo auch die häufigsten Fragen beantwortet sind.

Wir wünschen Ihnen unterhaltsame Telefongespräche und gute Gesundheit!

Eveline Beroud, Sozialberatung 079 29 39 678

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