Einheitssonntag

Was verbindet Christinnen und Christen aller Konfessionen? – Ihr unerschrockener Einsatz für Gerechtigkeit.
In der Taufe haben sie den Geist Jesu Christi empfangen, der sie dazu beauftragt und befähigt, allen, die Unrecht erleiden, bei uns und in der Welt, den Opfern von Gewalt, Unterdrückung, Diskriminierung oder Umweltzerstörung eine frohe Botschaft zu bringen und tatkräftig und hoffnungsvoll für sie einzustehen. Nicht erst in ferner Zukunft, sondern heute. Hoffnung heisst nicht Warten auf Morgen, Hoffnung entsteht im Tun. Hoffnung, so der tschechische Politiker und Schriftsteller Vaclav Havel, «ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.» Diese Gedanken zum Thema «Gerechtigkeit» standen im Zentrum des ökumenischen Gottesdienstes zum Einheitssonntag am 20. Januar. In diesemJahr waren wir zu Gast im Reformierten Kirchgemeindehaus. Gläubige der reformierten Kirche, der griechorthodoxen Kirche, von Eckstein Birseck, von der afrikanischen Migrationskirche «Mission de Bâle» und von der katholischen Kirche nahmen am Gottesdienst mit Abendmahl teil. Auch die Musik war ökumenisch, sangen doch der reformierten Jubilate- Chor und der katholische Cäcilienchor gemeinsam. So fand sich eine festliche und frohe Gemeinschaft zusammen, die beim anschliessenden Apero fortgesetzt wurde. Ein herzliches Dankeschön der Gastgemeinde, den Helferinnen und Helfern und allen Beteiligten für den gelungenen stimmigen Anlass!