Gedanken zur Woche für die Einheit der Christen

Viele ältere Pfarreimitglieder erinnern sich noch an Zeiten, wo tiefe Gräben zwischen den Konfessionen lagen. Oft gab es Familienstreitigkeiten, wenn beispielsweise über die Konfessionen hinweg geheiratet wurde. Heute gehört dies meistens der Vergangenheit an. Und doch sehen das die Kirchenleitungen anders. Theologische und dogmatische Fragen für eine wirkliche Einheit sind noch nicht abschliessend diskutiert und bleiben offen. Der Dialog, das miteinander Suchen und Ringen um gemeinsam das Evangelium Jesu Christi zu verkünden und zu leben ist seit den Anfängen der christlichen Religion ein Muss und ein wichtiger Bestandteil, ebenso das Gebet. Zum Abschluss meiner Gedanken ein Bibelzitat, welches aufzeigt, dass schon die ersten Jünger in den Dialog traten und über den Glauben diskutierten: Apg 15,6-9: «Die Apostel und die Ältesten traten zusammen, um die Frage zu prüfen. Als ein heftiger Streit entstand, erhob sich Petrus und sagte zu ihnen: Brüder, wie ihr wisst, hat Gott schon längst hier bei euch die Entscheidung getroffen, dass die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben gelangen sollen. Und Gott, der die Herzen kennt, bestätigte dies, indem er ihnen ebenso wie uns den Heiligen Geist gab. Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen; denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt.»

Bitten wir in dieser Woche um diesen Heiligen Geist, der uns eint und unseren Glauben stärkt.

Pfr. Daniel Fischler

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