Impressionen Seelsorgeeinheit

  • Kirche kommt nach Hause

    Was tun, wenn die Kinder und Familien nicht mehr zur Kirche kommen dürfen?! Ganz einfach: Die Kirche muss nach Hause kommen! Unter diesem Motto habe ich mit meiner reformierten Kollegin Annina Lichty die Schäfchen-Aktion ins Leben gerufen. Alle Familien, die bei uns in den Offenen Treff oder in die Kinderkirche kommen, bekamen von uns persönlich ein Schäfchen mit einem Rätselheft zum Thema „Der Herr ist mein Hirte“ nach Hause geliefert. Wir erleben bei diesen Besuchen, wertvolle Momente der Beziehungspflege und dass der Austausch über Freud aber auch Leid in dieser herausfordernden Zeit als sehr willkommen erlebt wird. Viele Familien haben zu Zeit kaum Kontakte und vor allem Eltern mit kleineren Kindern vermissen all die Beziehungsplattformen sehr.

    Wir wünschen uns von Herzen, dass wir mit unseren „Hausbesuchen“ einen kleinen Beitrag dazu leisten können, etwas Wärme und Nähe in die Familien zu bringen und etwas von der Fürsorge unseres himmlischen Hirten in die Wohnzimmer zu bringen.

    Annina Liechty, ref. Sozialdiakonin und Kerstin Suter, kath. Katechetin

  • Historischer Stadtrundgang mit 58 Teilnehmenden

    Der historische Stadtrundgang in Basel, welcher jährlich von der reformierten und der katholischen Kirche organisiert wird, fand grossen Anklang. Franziska Eich von den Christlich-Jüdischen Projekten zeigte 58 Interessierten auf einer spannenden Tour vom Spalentor durch die Altstadt zur Schifflände, wie sich das jüdische Leben in Basel entfaltet hat. Die Führung wurde mit einem gemütlichen Apéro bei regen Gesprächen und einem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen.

    Eveline Beroud

Impressionen Arlesheim

  • Tote Kehlen im Domchor? Von wegen.

    Wofür steht Freitag der Dreizehnte? Für den ersten Shutdown im März 2020. Die Chorproben im Domhofkeller waren nicht mehr gestattet. Noch in der Osterwoche schaltete unsere Chorleiterin, Marie-Odile Vigreux,  das Zoom-Meeting auf. Die Proben waren gerettet. Doch der österliche Chorgesang musste ausfallen. Bis kurz vor den Sommerferien wurde weiter per Zoom geprobt, danach  wieder in physischer Präsenz  im Chorraum des Doms mit den vorgeschrieben Schutzmassnahmen. Nach diesen Regeln konnten wir den Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Sylvester Ihuoma gesanglich mitgestalten. Der zu erwartende zweite Shutdown schickte uns Ende Oktober wieder ins Homeoffice. Das ist für den Chor nur eine Notlösung, denn jede Stimme hört nur sich selbst beim Üben zu. Aber es erlaubt ein wenig Kontakt in der Chorgemeinschaft.

    Die Freude wird gross sein, wenn wir uns wieder vierstimmig spüren können.

    Jenny M. Schiffer

  • Jahresausflug Domchor vom 5. September

    Der Klöppel macht die Musik

    Unter coronaler Schutzmassnahme führte unsere Chorreise an einen ganz besonderen Ort. Nämlich ins Museum für Kirchturmuhren. Doch erst gab es einen Kaffee-Gipfeli-Halt in der „Jura-Weid“ in Biberstein. Dabei konnten wir durch den zarten Nebelschleier die drei Berühmtesten der Berner Alpen sehen. In Triengen empfing uns Thomas Muff, der die Muff Kirchturmtechnik in dritter Generation führt. Mit grosser Begeisterung am „Klang zur rechten Zeit“ führte uns Herr Muff durch das Museum mit über 80 mechanischen Turmuhren vom 16. bis 20. Jhdt. Dabei erklärte er uns die elektrischen Läutantriebe von 1918 bis heute. Bis zu 400 Jahre alte Klöppel waren zu sehen, und der Zweitgrösste in der Schweiz hat ein Gewicht von 325 Kilo.

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Impressionen Münchenstein

  • Kirche kommt nach Hause

    Was tun, wenn die Kinder und Familien nicht mehr zur Kirche kommen dürfen?! Ganz einfach: Die Kirche muss nach Hause kommen! Unter diesem Motto habe ich mit meiner reformierten Kollegin Annina Lichty die Schäfchen-Aktion ins Leben gerufen. Alle Familien, die bei uns in den Offenen Treff oder in die Kinderkirche kommen, bekamen von uns persönlich ein Schäfchen mit einem Rätselheft zum Thema „Der Herr ist mein Hirte“ nach Hause geliefert. Wir erleben bei diesen Besuchen, wertvolle Momente der Beziehungspflege und dass der Austausch über Freud aber auch Leid in dieser herausfordernden Zeit als sehr willkommen erlebt wird. Viele Familien haben zu Zeit kaum Kontakte und vor allem Eltern mit kleineren Kindern vermissen all die Beziehungsplattformen sehr.

    Wir wünschen uns von Herzen, dass wir mit unseren „Hausbesuchen“ einen kleinen Beitrag dazu leisten können, etwas Wärme und Nähe in die Familien zu bringen und etwas von der Fürsorge unseres himmlischen Hirten in die Wohnzimmer zu bringen.

    Annina Liechty, ref. Sozialdiakonin und Kerstin Suter, kath. Katechetin