15 Neuminis – herzlich Willkommen

Ministrantenaufnahme in Arlesheim und Münchenstein – ein Festtag

Am Samstag, 4. November wurden in Arlesheim gleich 10 neue Ministranten im Gottesdienst in die Minischar aufgenommen. Und am Sonntag, 5. November durften wir in Münchenstein 5 Neuminis im Gottesdienst begrüssen. Es war ein starkes Zeichen, als die Neuminis im Gottesdienst das weisse Kleid erhielten und so zu Ministranten/innen wurden. Dass so viele Kinder in diesem Jahr den Dienst am Altar aufgenommen haben, ist eine grosse Freude für unsere Pfarreien und stärkt unsere Gemeinschaft.

Matthias Walther, Präses

 

Ministrieren – ein wertvoller Dienst

Kennen Sie den heiligen Tarzisius? Der Überlieferung nach hat er in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts in der Stadt Rom gelebt. Im Alter von 15 Jahren übte er in der christlichen Gemeinde einen schönen, aber nicht ungefährlichen Dienst aus: Älteren, Kranken und Gefangenen hat er im Anschluss an den Gottesdienst die Kommunion gebracht. Zu jener Zeit war es im römischen Reich verboten, Christ oder Christin zu sein. Die Christen wurden aufs Schärfste verfolgt und mussten ihren Glauben im Verborgenen leben und feiern. So auch Tarzisius. Der Legende nach wurde er auf einem seiner Rundgänge von den Verfolgern entdeckt und umgebracht, weil er sich weigerte, den Römern die Gaben der Eucharistie auszuhändigen. Heute ist er der Patron der Minis, weil er sich für andere Menschen eingesetzt und in der Gemeinde von Rom einen wertvollen Dienst für die Gemeinschaft geleistet hat. Sein Gedenktag ist der 15. August. Die Minis heissen nicht so, weil sie jung sind (es können auch Erwachsene ministrieren). Auch nicht, weil ihre Aufgaben klein wären. Das Wort ministrieren kommt aus dem Lateinischen und bedeutet: dienen. Wie Tarzisius damals erfüllen die Ministrantinnen und Ministranten heute in der Messe und in anderen Gottesdiensten verschiedene wichtige Aufgaben: Sie bringen die Gaben für die Eucharistie und helfen bei der Gabenbereitung. Sie machen mit einem Klingelzeichen auf die Wandlung aufmerksam. Sie begleiten das Evangeliar mit Leuchtern und weisen so auf die Gegenwart von Jesus Christus im Wort der Bibel hin, um nur ein paar Aufgaben zu nennen. Die Minis tragen zu einer würdigen, feierlichen Liturgie bei und helfen den Versammelten, miteinander ihren Glauben zu feiern und Gott zu begegnen.

Josef-Anton Willa

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