Aktion Neuland – ein Zeichen gegen den Landraub

Angeregt durch das Fastenopfer Schweiz stehen nun vor beiden Pfarrkirchen der Seelsorgeeiheit zwei Kisten mit Blumen. Was soll das? Es ist die Aktion «Neuland». Mit diesem kleinen Pflanzbeet wollen wir auf das Thema «Landgrabbing» – «Landraub» aufmerksam machen. Menschen im Süden verlieren ihr Land an Firmen und Investoren. Auf Kosten von Riesenplantagen wird Ihnen die Lebensgrundlage geraubt. Mit dieser Aktion der Pflanzbeete wollen wir das Land, das jenen Menschen im Süden geraubt wurde, wieder sichtbar machen. Die Kisten stehen also da, um uns daran zu erinnern, wie wichtig Land und Boden zum Leben ist. Matthias Walther, unser Pastoralassistent in Ausbildung, hat das ganze koordiniert und mit Hilfe des katholischen Männervereins aufgestellt. Bepflanzt wurde die Kiste in Münchenstein durch verschiedene Personen nach dem Gottesdienst am 12. März. Die Kiste vor dem Dom wurde von den 4. Klässlern des Domplatzschulhauses in Arlesheim bepflanzt. Hier einige Stimmen vor dem Bepflanzen des Beetes zur Frage: Wie findest Du es, dass Menschen ihr Land einfach weggenommen wird?

Grace antwortet: Ich finde es nicht sehr gut. Es ist schade, weil die Menschen und die Tiere in Guatemala darunter leiden. Sie haben auch keinen Supermarkt um die Ecke. Darum müssen sie selber Land haben, um Pflanzen zu haben für ihr Essen.

Karol sagt: Wenn wir das Beet vor dem Dom bepflanzen, dann ist es ein schönes Gefühl.

Marlene sagt: Auch ich finde es gut, denn dann kann man zeigen, dass es wichtig ist, Land zu haben.

Und Maelle sagt: Auch ich finde es eine tolle Idee, dass wir diese Aktion unterstützen. Wir machen das, damit einige Menschen auch sehen, dass der Landraub falsch ist.

Pfr. Daniel Fischler

 

Weitere Infos zur Aktion der ökumenischen Kampagne 2017

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