Reli-Projekt: Cevennenlager 2017

Was haben sephardische Juden aus Spanien, französische Reformierte und deutsche Dissidenten gemein? Sie alle haben in Zeiten der Verfolgung Zuflucht in den Cevennen gefunden.


„Helden, die keine sein wollten“, werden die Menschen genannt, die ihnen Schutz gewährten, wie zum Beispiel die Einwohner von Chambon s. Ligon, die im Verlaufe des zweiten Weltkrieges über 3000 Juden versteckt hielten – vorwiegend Kinder. Hannah Arendt hat es die „Banalität des Guten“ genannt und diese Beschreibung passt noch heute zu jeder Form von Zivilcourage, denn diese fordert einfach aktive Menschen – Menschen wie dich und mich. Unter dem Motto „Zivilcourage – gestern und heute“ haben sich über 20 Jugendliche aus Arlesheim auf den Weg gemacht, eigenes und fremdes Handeln zu reflektieren. Dass dies in einer so wunderschönen Umgebung und mit einer fantastischen Gruppe von 7. und 8. Klässlern, sowie jugendlichen und erwachsenen LeiterInnen geschehen konnte war (wiederum) ein Glücksfall. Eine Teilnehmerin umschreibt es in ihrem Reisebericht so: „Als wir ankamen, stellte ich fest, dass dieses Lager einfach ein wirklicher Luxus war, den wirklich jeder Mensch auf dieser Welt gerne erleben wollen würde!“ – Dem ist nichts weiter beizufügen, ausser ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, wie auch an die beiden Kirchgemeinden. Ein ausführlicher Reisebericht findet sich unter www.ref-kirchearlesheim.ch/jugend/stories.

Pfr. Thomas Mor

 

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