SOS-Dose auf den Pfarrämtern in Arlesheim und Münchenstein erhältlich

Damit in einem medizinischen Notfall schnellstmöglich Hilfe geleistet werden kann, wurde die Einführung der SOS-Dose lanciert. Eine Kooperation des Lions Clubs Dorneck mit der Münchensteiner Koordinationsstelle für das Alter und der Römisch-katholischen Seelsorgeeinheit Arlesheim-Münchenstein bringt diese innovative Idee nach Arlesheim und Münchenstein.  Die SOS-Dose ähnelt einem leicht überdimensionierten Behälter für Medikamente, fällt mit ihrer rot-weissen Verpackung sofort ins Auge – und sie kann Leben retten. In der SOS-Dose wird ein Informationsblatt mit den wichtigsten Angaben für einen medizinischen Notfall hinterlegt. Tritt ein solcher ein, stehen diese den Helfer-Diensten sofort zur Verfügung. Ein Sticker an der Innenseite der Eingangstüre zur Wohnung bzw. zum Eigenheim der Betroffenen macht auf die Dose aufmerksam, die gut sichtbar in der Innentür des Kühlschranks aufbewahrt werden muss. Praktisch täglich kommen Notfalldienste in Situationen, in denen eine SOS-Dose hilfreich wäre und das Leisten von Erster Hilfe entscheidend beschleunigen kann. Lanciert wurde die gleichzeitig simple wie bestechende Innovation in Deutschland vom Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe in Kooperation mit dem Seniorenbüro Hanau. Mit Begeisterung hat Joachim Bühler, Leiter der Koordinationsstelle für das Alter Münchenstein, Kenntnis von der SOS-Dose genommen, die im Landkreis Lörrach schon weit verbreitet ist. Beim  Lions Club Dorneck stiess die Idee sofort auf offene Ohren. So finanziert die Activity-Stiftung – Lions Club Dorneck das Projekt für die Gemeinden Münchenstein und Arlesheim vollumfänglich. Mit ins Boot geholt werden konnten auch die römisch-katholischen Pfarreien St. Franz Xaver Münchenstein und St. Odilia Arlesheim, die unter anderem Sorge zur Distribution der Dosen in beiden Orten tragen. Ab sofort kann die SOS-Dose auf den Pfarrämtern in Arlesheim und Münchenstein kostenfrei bezogen werden.

Eveline Beroud, Sozialarbeiterin BSc HSLU