Tote Kehlen im Domchor? Von wegen.

Wofür steht Freitag der Dreizehnte? Für den ersten Shutdown im März 2020. Die Chorproben im Domhofkeller waren nicht mehr gestattet. Noch in der Osterwoche schaltete unsere Chorleiterin, Marie-Odile Vigreux,  das Zoom-Meeting auf. Die Proben waren gerettet. Doch der österliche Chorgesang musste ausfallen. Bis kurz vor den Sommerferien wurde weiter per Zoom geprobt, danach  wieder in physischer Präsenz  im Chorraum des Doms mit den vorgeschrieben Schutzmassnahmen. Nach diesen Regeln konnten wir den Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Sylvester Ihuoma gesanglich mitgestalten. Der zu erwartende zweite Shutdown schickte uns Ende Oktober wieder ins Homeoffice. Das ist für den Chor nur eine Notlösung, denn jede Stimme hört nur sich selbst beim Üben zu. Aber es erlaubt ein wenig Kontakt in der Chorgemeinschaft.

Die Freude wird gross sein, wenn wir uns wieder vierstimmig spüren können.

Jenny M. Schiffer