Österlicher Regenbogen

Seit den Tagen Noahs gilt der Regenbogen als Zeichen Gottes für seinen Bund mit den Menschen: «Diesen Bund schliesse ich mit euch und allen Bewohnern der Erde, immer und ewig will ich dazu stehen. Der Regenbogen soll ein Zeichen für dieses Versprechen sein: Nie wieder eine so grosse Flut! Nie wieder soll alles Leben auf diese Weise vernichtet werden!» (Gen 9, 12-15) . Jesus hat mit seinem Leben und Wirken diesen Bund bezeugt: Gott lässt niemanden im Stich, besonders nicht die Kranken und Benachteiligten. Jesus geht auf die Menschen zu, unabhängig von Reichtum oder sozialer Stellung. Er lebt und handelt aus der Überzeugung, dass Gott zu jedem Menschen ein bedingungsloses Ja hat. Und Gott besiegelte seinen einstigen Bund mit Noah mit der Auferweckung Jesu von den Toten in einer ganz neuen Dimension: „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28, 20).

In der diesjährigen Osterzeit, die von Ostern bis Pfingsten dauert, soll darum der Regenbogen auch für uns in den Pfarreien Arlesheim und Münchenstein ein Zeichen der Auferstehung und der Hoffnung darauf sein, dass Gott seinen Bund bis zum heutigen Tag nicht vergessen hat. Gerade in dieser speziellen Zeit, in der sich immer wieder Unsicherheit und Angst bemerkbar machen, gilt Jesu Aufforderung: «Fürchte dich nicht!» Gott ist bei uns und lässt uns nicht im Stich.

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